6 Optimierungstipps für Facebook Kampagnen

22. Februar 2021

Facebook Ads Optimierung Screen

Da Facebook nach wie vor die grösste Social Media Plattform ist, führt im Digital Marketing oft kein Weg an Facebook Ads vorbei. Was jedoch, wenn deine Anzeigen nicht so performen, wie sie sollten? Wir zeigen dir 6 Tricks und Kniffe, wie du mit der Facebook Ads Optimierung mehr aus deinen Kampagnen herausholst.

#1 FB-Pixel & Custom Conversions

Mit dem Facebook Pixel kannst du nicht nur Webseitenbesuche von Facebook Nutzern erfassen, sondern auch jegliche Ereignisse auf deiner Webseite, die für dich relevant sind. Mit Custom Conversions können z.B. ein Buttonklick, eine Registrierung oder das Hinzufügen von Produkten zum Warenkorb getrackt werden. Wir empfehlen, die für dich wichtigste Conversion als Ziel zu den Kampagnen hinzuzufügen. Damit weiss Facebook, welche Aktionen für deine Zielerreichung am wertvollsten sind. Das Resultat: Die Ads werden auf die Erreichung der festgelegten Conversion getrimmt, was eine deutliche Performancesteigerung bewirkt.

Facebook Ads Custom Conversions
Auswahl der Quellen für Custom Audiences

#2 Lookalike-Zielgruppen

Bezogen auf das Targeting bietet dir Facebook schier endlose Optionen. Womit wir sehr gute Erfahrungen machen sind Lookalike-Zielgruppen. Facebook sammelt dazu Personen, die einer beliebig wählbaren Ausgangszielgruppe am ähnlichsten sind. Wenn du bereits eine spezifische, performante Custom Audience hast, kannst du somit ganz einfach eine hochrelevante Zielgruppe potentieller Kunden generieren und hinzufügen. So kannst du die Reichweite erhöhen und das Maximum aus deinem Budget herausholen.

#3 Placements

Facebook empfiehlt, die Funktion «automatische Platzierungen» zu nutzen, um die Reichweite und Performance zu maximieren. Einige Placements eignen sich für manche Kampagnenziele jedoch besser als für andere. Wir empfehlen, am Anfang die automatischen Platzierungen zu nutzen, mit der Laufzeit der Kampagne jedoch schlechter performende Platzierungen schrittweise zu deaktivieren. Mit dem Aufschlüsselungstool (siehe Punkt 5) sieht man auf einen Blick, welche Platzierungen sich lohnen und welche nicht. Bei einer nächsten Kampagne können diese Erkenntnisse genutzt und weniger erfolgreiche Platzierungen von Anfang an ausgeschlossen werden. Bei den automatischen Platzierungen gilt es zu beachten, dass deine Werbung auch im Audience Netzwerk erscheinen kann, also einer grosse Anzahl von Drittseiten. Hier unbedingt mit Blacklists (Ausschlusslisten) arbeiten und die Platzierungen immer wieder kontrollieren und falls nötig, ausschliessen.

 

Facebook Ads Placement
Auswahl der Platzierungen

#4 Frequenz

Ein oftmals unterschätzter Faktor ist die Frequenz der Werbeausspielung. Sie gibt an, wie oft eine Person deine Anzeige ausgespielt bekommt. Je höher die Frequenz ausfällt, desto höher ist also der Wiedererkennungseffekt.

 

Doch aufgepasst! Was bei Branding-Kampagnen durchaus Sinn macht, ist für andere Ziele eher hinderlich. Sehr häufig lässt sich beobachten, dass bei einer höheren Frequenz das Engagement mit einer Anzeige und die Performance abnimmt. Studien von Facebook zeigen, dass ab einer Frequenz von 4 die Klickkosten steigen und die Klickrate gleichzeitig sinkt. Um das Maximum aus deinen Kampagnen zu holen, solltest du also die Frequenz gut im Auge behalten. Alternativ kannst du die Häufigkeit der Ausspielung bereits zu Beging per Frequency Capping limitieren. Dies erlaubt dir genau festzulegen, wie oft deine Anzeigen in einem festgelegten Zeitraum an Nutzer ausgespielt wird.

#5 Aufschlüsselungs-Tool

Hast du dich auch schon gefragt, zu welcher Tageszeit deine Ads am Besten performen? Oder ob  Zürcher oder Berner häufiger konvertieren? Um diese Fragen zu beantworten, hält Facebook mit dem Aufschlüsselungs-Tool im Werbeanzeigenmanager ein hilfreiches Instrument zur Verfügung. Damit hast du die Möglichkeit herauszufinden, wie deine Anzeigen nach Zeit, Ort und/oder Platzierung bei der Ausspielung performen. Aus diesen Insights kannst du anschliessend Optimierungsmassnahmen zur Steigerung der Performance ableiten und umzusetzen.

#6 A/B-Tests

Wer oft Ads schaltet, kennt die Problematik. Die Wahl der Strategie, Creatives und des Targetings haben grossen Einfluss auf die Performance. Es ist schwierig, auf Anhieb das richtige Setup zu finden. Abhilfe schaffen A/B-Tests, welche direkt im Facebook Werbeanzeigenmanager erstell werden. Damit lässt sich die Performance einzelner Metriken gegenüberstellen und vergleichen, um herauszufinden mit welcher Ausrichtung die Kampagne besser performt. Aus den Ergebnissen eines A/B-Tests kannst du anschliessend Optimierungsmassnahmen ableiten, welche deine Kampagne besser performen lassen. Schritt für Schritt kannst du somit deine Kampagnen verbessern. Aber aufgepasst, es empfiehlt sich jeweils nur eine Variable pro A/B-Test zu verändern, um eindeutige Resultate zu erzielen und klare Schlüsse ziehen zu können.

 

Beispiele für zu testende Variablen:

  • Zielgruppe: Geografie, Demografie, Interessen (Core Audiences)
  • Platzierung: Mobile Endgeräte vs. Desktops
  • Anzeigengestaltung: Creative, Ad Copy und Call-to-Actions

Fazit

Die ungenügende Performance deiner Facebook Ads Kampagne kann mehrere Gründe haben: Falsch gewähltes Targeting, eine zu hohe Frequenz bei der Ausspielung oder ein ungünstiges Kampagnenziel bzw. die Auswahl einer irrelevante Custom Conversion für die Optimierung.

Folgen davon sind ineffizient eingesetztes Werbebudget und fehlende Resultate. Das will natürlich niemand. Mit unseren Tipps zur Facebook Ads Optimierung geben wir die das Rüstzeug mit, die Performance deiner Kampagnen zu verbessern. Solltest du Fragen haben, helfen dir unsere zertifizierten Facebook Ads Experten gerne weiter.

Mitarbeiterfoto Richard Goos

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