Was ist Native Advertising?

Native Advertising heisst zu Deutsch «Werbung im bekannten Umfeld». Es beschreibt eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, welche von redaktionellen Artikeln nur schwer zu unterscheiden ist.

Native Advertising am Beispiel von Roger Federer

Bei Native Advertising werden Produkte nicht direkt beworben. Viel mehr sollen Artikel Aufmerksamkeit für Themen schaffen, welche zu den Produkten und dem jeweiligen Unternehmen passen. Das Interesse von Usern zeigt sich in Form von Clicks oder Interaktionen, was aufzeigt, dass der Artikel nicht – wie so oft bei konventionellen Werbebotschaften - auf Abwehrhaltung stösst. Deshalb hat man die nach journalistischen Kriterien aufbereiteten Artikel als erfolgreiche kommerzielle Kommunikationsform erkannt. Durch eingebaute Links, welche auf die Website des Werbetreibenden verweisen, soll die Besucherfrequenz gesteigert werden. Demzufolge geht es also um die Kreation eines Mehrwerts, den der Leser gerne kommentiert, teilt oder liked.

Native Advertising statt Werbebanner

Insbesondere Online Magazine bieten diese spezielle Werbeform an, da die Aufmerksamkeit laut Studien höher als bei Display Advertising ist. Oft erscheinen Native Advertising Artikel auf der Liste der meistgelesenen Artikel des Mediums. Da Native Ads ins redaktionelle System integriert werden, erkennen sie Ad Blocker zudem nicht als Werbung.

Formen von Native Advertising

Es gibt drei verschiedene Formen von Native Advertising, welche wir nachfolgend vorstellen:

  1. In-Feed (Social Media)
  2. Recommended Content (Empfohlener Beitrag)
  3. Paid Inclusion (bezahlte Aufnahme)

1. In-Feed (Social Media)

In die Kategorie des In-Feed Native Advertising gehören Social Media Postings von Influencern wie z.B. von einem bekannten Sportler. Hier als Beispiel der deutsche Nationalspieler und FC Bayern-Star Thomas Müller. Im Hintergrund ist eine REWE-Tasche zu sehen, zusätzlich sieht man noch einen Playstation-Controller und ein Tablet.

2. Recommended Content (Empfohlener Beitrag)

Empfohlene Beiträge erscheinen meist beiläufig bei Online-Zeitungen. Meistens sind sie ganz unten an einen Beitrag gehängt nach dem Motto «Was sie sonst noch interessieren könnte» oder wie im Beispiel unten «Videos zum Thema».

Native Advertising auf Blick.ch
Native Advertising in Form von Videos auf Blick.ch

3. Paid Inclusion (bezahlte Aufnahme)

Bei der dritten Form, dem «Paid Inclusion» bezahlt ein Unternehmen dafür, um mit einem redaktionellen Artikel präsent zu sein. Im Beispiel wird sogar «Präsentiert von Peugeot» ergänzt.

Native Advertising bezahlt Blick.ch
Native Advertising in Form von Paid Inclusion.

Fazit

Native Advertising in seinen verschiedenen Formen ist eine neue Werbeform, welche in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen hat. Sie schafft Vertrauen durch Einbezug von Influencern.

 

Wir sehen in der Schweiz eine grosse Chance, insbesondere für den Tourismus, In-Feed Native Advertising einzusetzen. Influencer sind nämlich längst keine Seltenheit mehr in unseren Regionen.

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