Love statt Shitstorm

Influencer Marketing ist momentan der Begriff im Online Marketing. Doch was ist Influencer Marketing überhaupt? Kann man es vereinfacht das Gegenteil von einem Shitstorm nennen?

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Ein scheinbar gewichtiges Argument gegen den Einsatz von Social Media ist die Gefahr eines Shitstorms. Dass dies ein schlauer Grund ist, sich gegen eine Unternehmenspräsenz auf Facebook & Co. zu entscheiden, sehen wir nicht so. Denn: man sollte sich auch immer das Gegenteil vor Augen halten: Lovestorms.

 

Lovestorms mit Influencer Marketing

Lovestorms sind öffentliche Liebesgeständnisse von treuen und zufriedenen Kundinnen und Kunden (Influencer) zu einem Produkt oder Unternehmen. Sie beeinflussen das Kaufverhalten von anderen potenziellen Kunden und können so ihrem Unternehmen einen wahren Mehrwert verschaffen.

 

Influencer betreiben zum Beispiel einen eigenen Blog, stellen Videos auf YouTube oder posten Bilder auf Facebook und Instagram. Sie haben eine ansprechende Followeranzahl und sind so etwas wie Internet-Promis. Denn was sie ausmacht, gibt es nur im Internet: Die ehrliche Bewertung eines Produkts oder eines Unternehmens.

 

An alle Unternehmen: Findet Eure Influencer!

Für die Unternehmen heisst das: Findet Eure Influencer! Herauszufinden wer über seine Marke spricht und in welcher Art und Weise er oder sie dies tut, ist zentral. Das setzt ein gutes Social Media Monitoring voraus und ja, auch Plattformen, auf welchen man selber nicht aktiv ist, müssen durchforstet und beobachtet werden.

 

Tools die man dazu einsetzen kann wären zum Beispiel die Google Search Console, welche trackt, mit welchen Suchbegriffen der Nutzer auf die Website kam. Um die Social Media Plattformen gut einzuschätzen hilft zum Beispiel swat.io, welches zwar kostenpflichtig ist, aber enormen Nutzen bezüglich des Influencer-Monitorings aufweist. Es erlaubt sogar einzelne Personen und Kommentare intern zu bewerten und so Stänkerer und Fans eindeutig und namentlich auszumachen.

 

Vom Influencer zum Ambassador

Haben Sie einen Influencer ausfindig gemacht? Bravo! Nun geht es darum, diese Beeinflusser für sich und seine Marke zu gewinnen. Dadurch macht man sie zu sogenannten Brand Ambassadoren. Achtung: Dies kann sehr heikel sein. Für Influencer kann es das «Karriereende» bedeuten, wenn herauskommt, dass sie mit einer Firma zusammenarbeiten. Es muss gemeinsam nach einem passenden und ehrlichen Weg gesucht werden. Auch muss trotz den ausfindig gemachten Influencer weiterhin Monitoring betrieben werden. Die Zeiten sind sprunghaft und die Zuneigungen wechseln schnell.

 

Mit dem Brand Ambassador haben sie nun jemanden, der neue Produkte besser als jedes Inserat auf den Markt bringen kann und bereits eine kleine Fangemeinde hinter sich hat. Ein Lovestorm wartet auf Sie.

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