Social Media Redaktionsplan in wenigen Schritten erstellen

18. Dezember 2020

Mögliche Tools und Hilfsmittel für die Planung des Redaktionsplans

Social-Media-Plattformen erfreuen sich einer sehr hohen und stetig steigenden Nutzeranzahl. Allein zwischen den Jahren 2019 und 2020 hat die Anzahl Nutzer gemäss Statista um rund 9,5% von 3,48 auf gesamthaft 3,81 Milliarden zugenommen. Für Unternehmen ist es daher ein Muss, auf mindestens einer Social Media Plattform vertreten zu sein. Wer damit aber wirklich erfolgreich sein will, muss kontinuierlich guten Content planen und posten. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du einen soliden Social Media Redaktionsplan erstellst, der dir bei der Planung deiner Posts hilft.

Warum du einen Social Media Redaktionsplan brauchst

Bei mehreren zu betreuenden Social-Media-Kanälen kann man schon mal den Überblick verlieren und ist froh über einen sauber geführten Redaktionsplan, der alle geplanten Posts über sämtliche Kanäle hinweg in sich vereint. Zudem kann ein Redaktionsplan Zeit bei der Kampagnenaufsetzung sparen. Auch das Projektmanagement profitiert von einem gut geführten Redaktionsplan. Für umfangreiche Kampagnen, welche in grösseren Teams umgesetzt werden ist es umso wichtiger, dass auch alle Teammitglieder stets Zugriff darauf haben. Um dies zu gewährleisten, kann der Redaktionsplan mithilfe eines Cloud-Tools (z.B. Google Drive) gespeichert und geteilt werden.

Bild einer Agenda mit Stift auf Tisch

Das gehört in deinen Redaktionsplan

Je nach Anzahl der zu bewirtschaftenden Social-Media-Kanäle kann ein Redaktionsplan grösser oder kleiner ausfallen. Trotzdem sollte ein guter Redaktionsplan unabhängig von der Anzahl Kanäle über einige Kernelemente verfügen.

Bevor du anfängst

Bevor du mit der Erstellung deines ersten Redaktionsplans startest hilft es, die folgenden Fragen durchzuspielen. Damit kannst du bereits im Vorfeld herausfinden, wie detailliert dieser ausfallen sollte.

 

Wie viele Social-Media-Kanäle werden betrieben?

Je weniger Kanäle, desto simpler fällt der Redaktionsplan aus.

 

Wie oft in der Woche sollen Posts veröffentlicht werden?

Bei niedrigeren Post-Frequenzen eignen sich eher Redaktionspläne in Kalenderform. Bei hohen Post-Frequenzen empfehlen sich Redaktionspläne im Listen Format.

 

Werden auch grössere «Multichannel-Kampagnen» geschaltet?

Bei umfangreicheren Kampagnen lohnt es sich Teilaufgaben einzeln und ausführlicher zu beschreiben, um Missverständnisse auszuschliessen.

Bestandteile

Die folgenden Aspekte gehören in jeden Redaktionsplan:

  • Termin für die Post-Veröffentlichung
  • Der Kanal, auf welchem der Post veröffentlicht wird
  • Das Content-Thema sowie eine kurze Beschreibung des Post-Inhalts
  • Die angepeilte Zielgruppe
  • Das Format des Post-Beitrags (Bild, Video, Text)
  • Deadline für die Anfertigung von Bildern, Videos, Texten etc.
  • Einen Verantwortlichen, der den Lead übernimmt
  • Aktueller Stand (geplant, gepostet etc.)

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Von der Planung zur Umsetzung

Nun gilt es den Redaktionsplan in die Tat umzusetzen. Je spezifischer dieser im Vorfeld ausgearbeitet wurde, desto leichter fällt danach das Aufsetzen der Kampagne oder der einzelnen Posts. Sind diese einmal eingeplant, gilt es die Posts regelmässig auszuwerten um gegebenenfalls seine Post-Strategie oder auch den Content im Hinblick auf folgende Posts zu überdenken und zu optimieren. Ausserdem kommt der Interaktion mit der Community eine bedeutende Rolle zu. Diese lässt sich im Vorfeld allerdings nur schwer bzw. gar nicht planen. Antworten auf positive wie negative Kommentare wollen gut überlegt sein, um das Image des Unternehmens nicht zu schädigen.

Fazit

Ein Redaktionsplan kann äusserst hilfreich sein um den Überblick über geplante, noch laufende und schon abgeschlossene Posts oder Kampagnen zu behalten. Gerade wenn Kampagnen parallel auf mehreren Social-Media-Kanälen laufen, kann sich die Verwendung eines Redaktionsplans bezahlt machen. Zudem lässt sich durch das richtige Umsetzen eines Redaktionsplans die Effizienz bei der Kampagnenaufsetzung steigern, da sämtliche Kampagnenbestandteile wie Content, Targeting, etc. bereits zuvor definiert wurden und nur noch übertragen werden müssen. Ein gut geführter Redaktionsplan erleichtert es einem ausserdem Themen für neue Posts zu finden, da viele geplante, laufende oder bereits abgeschlossene Posts aus dem Redaktionsplan Ansätze für weitere neue Inhalte bieten.

Portraitfoto Jasmin Suter

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